Ich hatte ja schon in einen meiner letzten Beiträge erwähnt, dass wir als Gemeinde Schwierigkeiten haben. Einiges hat sich in der Zwischenzeit geklärt, einiges noch nicht. Letztendlich muss ich darüber staunen, wie Gott es bis jetzt geführt hat, denn ich hätte es vor einigen Wochen nicht so für möglich gehalten. Gott ist wirklich gross.
Gerade momentan mache ich mir durch die Situation aber um so mehr Gedanken, wie Gemeinde und Jugendarbeit in der Zukunft aussehen kann. Mich bewegt es tief, wenn ich darüber nachdenke, was für Auswirkungen Gemeinden durch die Kraft Gottes erleben und ich bin manchmal darüber enttäuscht, was wir erleben. Damit meine ich nicht nur die offiziellen Veranstaltungen. Ich meine vielmehr das persönliche Leben. Ich sehe bei vielen keine Veränderungen (Sehen das andere bei mir?), manchmal sogar ein Desinteresse am Glauben und ich habe das starke Gefühl, das Gemeinde ein Ort ist, wo man vorbeischaut, um Freunde zu treffen. Sind wir nur irgend ein Verein?
Und dann frage ich mich, was ich persönlich dazu beitragen kann, Gemeinde so mitzugestalten, dass jeder persönlich Gott begegnet und Veränderungen erlebt, die auch für jedermann sichtbar sind und das sichtbar wird, das Gemeinde etwas von Gott geschaffen ist und nicht nur ein Treffpunkt für Freunde ist.
Mit Boogle hatten wir dazu am Mittwoch eine fruchtvolle Disskusion, wie Bibelstunden heute eingentlich aussehen sollten und wie man Sie ganz konkret gestalten könnte, damit Sie mehr Auswirkungen auf uns haben (Boogle, vielleicht kannst du dazu mal was bloggen?).
Ich wünsche mir, dass wir als Gemeinde, und ganz besonders als Leiter uns hinterfragen lassen in Bezug darauf, wie wir der ganzen Gemeinde wirklich helfen können geistlich zu wachsen, hin zu Jesus.
By the way: Am 29.8 planen wir unseren Jugo zum Thema “Lost” und wollen mal ganz neue Wege gehen. Wenn alles klappt werden wir den Gottesdienst OpenAir machen, auf dem Marktplatz in Lage.