Ein neuer Blogger
Mittwoch, Januar 30th, 2008Thomas Walde ist auch unter die Blogger gegangen… Habe ihn in meine Link Liste eingefügt. Thomas, viel Spaß dabei!
Thomas Walde ist auch unter die Blogger gegangen… Habe ihn in meine Link Liste eingefügt. Thomas, viel Spaß dabei!
Am Wochenende waren wir mit unseren Mitarbeitern der Jugend im Freizeitheim Siekwinden bei Kassel. Es war ein schönes Wochendende mit vielen Impulsen, Motivation für den Dienst und für persönliche Ausrichtung. Ich habe bewusst diesmal alle Planung aus dem Wochenende rausgenommen. Am Wochenende hatten wir uns dann mit diesen Themen auseinandergesetzt: Gott beruft uns zur Leitung (Warum und wie Gott uns beruft, Menschen zu leiten), Leiterschaft beginnt mit der richtigen Einstellung, der Leiterschaftstest (Lebensprüfungen, die das Potential und die Reife eines Leiters offenbaren), Die hohe Kunst der Fußwaschung (die Qualitäten eines dienenden Führungsstils entwickeln), wie Leiter beten (Gebet in entscheidenden Momenten).
Letzten Freitag (11. Jan) bin ich aus China gekommen und hatte eine perfekte Begrüßung am deutschen Zoll in Frankfurt. Durfte 35€ Strafe zahlen, weil ich eine Musterleuchte dort am Zoll nicht angemeldet hatte (Das Gesetz fordert, dass ich Dinge, die ich für das Gewerbe einführe, am Zoll anmelden musss). Ich wusste dass nicht und so hat man mich abgefangen. Ich musste dann 45 Minuten darauf warten, dass man mir eine Rechnung ausgestellt hatte (soviel zum deutschen Bürokratismus). Am Sonntagmittag ging es dann gleich weiter nach Italien, war aber am späten Abend am Montag schon wieder zu Hause. Es kommt mir vor, als ob wir mitten im Jahr wären, wenn ich aber auf den Kalender gucke, haben wir erst den 23. Januar! So einen schnellen und rasanten Start hatte ich noch nie!
Was ich momentan aber geniesse, ist das ich bis Ende Februar jeden Donnerstag und Freitag frei habe und die vielen Aufgaben gut verteilen kann. Das heißt heute ist für mich Freitag und ich gehe in ein langes Wochenende. Wie schön.
Lese gerade das Buch “Nach dem Amen bete weiter” von Hans Peter Royer. In dem Buch geht es darum, Jesus wirklich in unseren Alltag miteinzubeziehen. Im Kapitel 3 und 5 sind mir 2 Gedanken neu wichtig geworden, die ich mir wirklich ins Herz einschreiben möchte.
Hans Peter geht im Kapitel 3 auf die Einstellung von König David ein und vergleicht ihn mit der Einstellung Salomos( den weistesten und reichsten König der jemals gelebt hat). David wird in der Bibel 860 Mal, sehr oft als Vorbild erwähnt, obwohl er große Fehler gemacht hatte, Salomo wird interessanterweise nicht mehr allzuviel erwähnt. Für Gott ist David ein Mann nach seinem Herzen, weil sein größer Wunsch war, sein ganzes Leben in der Gemeinschaft mit Gott zu leben. In Psalm 27,4 beschreibt David diesen Wunsch genauer: “Um eines habe ich den Herrn gebeten; das ist alles was ich will: Solang ich lebe, möchte ich im Hause des Herrn bleiben. Dort will ich erfahren, wie gut der Herr es mit mir meint, still nachdenken im heiligen Zelt”.
Im Kapitel 5 hinterfragt der Autor in welcher Einheit wir mit Gott stehen, wie wir seine Gegenwart in Alltagsituationen wahrnehmen: “Solange wir als Christen nur im Ich, Mein und Mir denken, werden wir keine Wunder erleben. Denn wir konzentrieren uns nur auf unsere eigenen Möglichkeiten, nicht auf seine. Wir müssen uns “üben”, im “Wir” zu denken, als Team mit Gott zu arbeiten, denn erst dann leben wir in der Wahrheit. Dabei erwähnt er dann auch eine Geschichte aus der Bibel, die dieses Thema gut aufgreift (Joh. 6,5-7). Ich möchte wirklich mehr und mehr lernen in den Alltagssituationen meines Lebens, mit Gott im “Wir” zu denken und mit Ihm als Team zu arbeiten uns nicht mein eignes Ding durch zu ziehen.
Seit Donnerstag bin ich wieder unterwegs und werde bis zum nächsten Freitag in Asien blieben. Zurzeit bin ich in Hong Kong. Es ist gerade halb sieben morgens am Samstag und ich muss gleich los arbeiten. Werde gleich noch kurz bei Starbucks frühstücken und dann zur Fähre gehen, die mich dann nach China bringt. Ich bin mit 3 anderen Kollegen unterwegs und ich hoffe wirklich, dass diese Reise einige Erfolge hervorbringt. Wenn ich genug Zeit habe, werde ich auch mal einen Bericht schreiben und/oder Fotos online stellen, damit ihr auch wisst was ich so mache.
Als Jugend hatten wir dieses Jahr eine “Wetten Dass” Show über Silvester gemacht. Es war wirklich ein schöner Abend, wir hatten etwas zum lachen, geniessen und zum nachdenken. Viele Jugendliche haben den Abend mitgestaltet und so ist es insgesamt ein wirklich guter Abend geworden. Besonderen Dank an dieser Stelle nochmal an das Planungsteam und besonders an Olga Anklam und Thomas Funk. Für meinen Teil konnte ich viel mitnehmen.
Am Abend war ich dann auch Interviewpartner und es hat mir Freude gemacht einige Fragen zu beantworten. So konnte ich einige Dinge weitergeben, die mir wirklich ein Anliegen sind. Auf eine Frage konnte ich in der Schnelle jedoch nicht antworten, als ich von der Bühne war, wusste ich dann die Antwort. Es ging um die Frage, was meine größte Angst in meinem Leben ist. Ich glaube, dass es immer wieder viele verschiedene Ängste da sind, die auf Lebenssituationen zutreffen und mit denen wir umgehen müssen! Meine größte Angst ist jedoch, Gottes großen Plan für mein Leben zu verpassen. Deswegen will ich immer wieder hinterfragen, reflektieren und wirklich gucken, was Gott mit mir vorhat. Ich will nicht mit 40 oder 60 dastehen und frustiert wissen, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben falsche Entscheidungen getroffen habe. Ich möchte wirklich das tun, was Gott mit mir vorhat und mich auf dieses Abenteuer einlassen.