Lese gerade das Buch “Nach dem Amen bete weiter” von Hans Peter Royer. In dem Buch geht es darum, Jesus wirklich in unseren Alltag miteinzubeziehen. Im Kapitel 3 und 5 sind mir 2 Gedanken neu wichtig geworden, die ich mir wirklich ins Herz einschreiben möchte.
Hans Peter geht im Kapitel 3 auf die Einstellung von König David ein und vergleicht ihn mit der Einstellung Salomos( den weistesten und reichsten König der jemals gelebt hat). David wird in der Bibel 860 Mal, sehr oft als Vorbild erwähnt, obwohl er große Fehler gemacht hatte, Salomo wird interessanterweise nicht mehr allzuviel erwähnt. Für Gott ist David ein Mann nach seinem Herzen, weil sein größer Wunsch war, sein ganzes Leben in der Gemeinschaft mit Gott zu leben. In Psalm 27,4 beschreibt David diesen Wunsch genauer: “Um eines habe ich den Herrn gebeten; das ist alles was ich will: Solang ich lebe, möchte ich im Hause des Herrn bleiben. Dort will ich erfahren, wie gut der Herr es mit mir meint, still nachdenken im heiligen Zelt”.
Im Kapitel 5 hinterfragt der Autor in welcher Einheit wir mit Gott stehen, wie wir seine Gegenwart in Alltagsituationen wahrnehmen: “Solange wir als Christen nur im Ich, Mein und Mir denken, werden wir keine Wunder erleben. Denn wir konzentrieren uns nur auf unsere eigenen Möglichkeiten, nicht auf seine. Wir müssen uns “üben”, im “Wir” zu denken, als Team mit Gott zu arbeiten, denn erst dann leben wir in der Wahrheit. Dabei erwähnt er dann auch eine Geschichte aus der Bibel, die dieses Thema gut aufgreift (Joh. 6,5-7). Ich möchte wirklich mehr und mehr lernen in den Alltagssituationen meines Lebens, mit Gott im “Wir” zu denken und mit Ihm als Team zu arbeiten uns nicht mein eignes Ding durch zu ziehen.