Januar 6th, 2010
Zuerstmal wünsche Ich allen ein frohes, neues und gesegnetes Jahr 2010. Möge Gott dieses Jahr dazu gebrauchen, dich zu formen und zu verändern, aber auch herausfordern und über deine Grenzen heraus zu wachsen.
Im Rückblick auf das letzte Jahr sehe ich es als Jahr der Grenzerfahrungen. Leider hatte mich mehr als 6 Monate meine Krankheit fest im Griff und eine Abfolge von gesundheitlichen Problemen, die alle zusammen hingen. Auf der einen Seite hatten diese mich persönlich und beruflich sehr herausgefordert, doch ich durfte auch ganz neu lernen auf Gott zu vertrauen und nicht auf meine eigne Stärken.
Mittlerweile scheint sich meine Gesundheit zu erholen, die Werte werden besser und es geht mir auch gefühlt viel besser, ich nehme sogar wieder leicht zu:-)
Auch in der Gemeinde und Jugendarbeit war es das schwerste Jahr was ich jemals erlebt habe. Viele Herausforderungen, Frust und das sich manchmal scheinbar nichts bewegt, haben mich oft ins Nachdenken gebracht, doch es gab auch viele schöne Momente. Im Blick zurück sehe ich wie ich am meisten daraus gelernt habe, doch zufriedenstellend ist die ganze Situation nicht und ich hoffe dass Gott in den nächsten Wochen und Monaten etwas tut.
Beruflich war es auch ein hartes Jahr und hat mit vielen Veränderungen geendet. Zuerst werde ich unter anderem wegen meiner Gesundheit nur noch 4 Tage in der Woche arbeiten. Ausserdem gab es bei uns einige organisatorische Änderungen und ich arbeite jetzt in einer anderen Abteilung. Ich bin sehr gespannt, wie das neue Jahr beruflich weitergehen wird.
Insgesamt erwarte ich viel vom neuen Jahr und habe mir deswegen auch einige Ziele gesteckt und bete dafür, dass mich Gott gebraucht, wie er es will.
Hier findet ihr ein aktuelles Bild von Geli & mir, welches auf der Silvesterfeier unserer Jugend gemacht worden ist. Ich liebe meine Frau und freue mich mit ihr verheiratet zu sein….

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Dezember 24th, 2009

Lukas 2,20: Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.
Wir wünschen allen frohe und gesegnete Weihnachten mit diesem Vers aus Lukas. Schon die Hirten lobten und dankten Gott für das, was Sie in dieser Nacht erlebt hatten, weil es Auswirkungen auf Sie hatte und Sie diese Nachricht nicht für sich behalten konnten. Genauso die gleiche Wirkung hat Jesus auch noch auf uns Menschen heute! Wenn wir ihn begegnen, wird alles verändert und wir können diese Nachricht nur für uns behalten. Wir wünschen ein jeden, dass diese Weihnachten zu einer neuen oder ersten Begegnung mit Folgen mit Jesus haben kann!
Das Foto oben ist ein Ausblick aus unserem Fenster und strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Das wünschen wir jeden besonders in dieser hektischen Zeit…
Benjamin & Geli
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Dezember 7th, 2009
Bill Hybels in: Die Kunst des Führens - Meine Führungsprinzipien auf den Punkt gebracht:
Nachdem ich einmal auf einer Konferenz in Deutschland gesprochen hatte, bot mir mein Übersetzer an, mich zum Flughafen zu fahren. Auf dem ersten Teil der Wegstrecke unterhielten wir uns locker über die stärksten Momente während der Konferenz. Wir fuhren durch ein Wohngebiet und unsere Unterhaltung passte gut zu dem gemächlichen, entspannten Tempo.
Doch dann fuhren wir auf die Autobahn, und je schneller mein Freund fuhr, desto weniger unterhielten wir uns. Als wir 250 Stundenkilometer erreicht hatten, verstummte die Unterhaltung vollends. Anstatt die angeregte Unterhaltung weiterzuführen, die wir beide genossen hatten, konzentrierten wir uns plötzlich nur noch darauf, den anderen Autos auszuweichen, um ja keinen Unfall zu bauen.
Ich denke, wir können hieraus etwas Wichtiges lernen: Leiter müssen ihr Tempo drosseln, sonst verbringen sie die wichtigsten und fruchtbarsten Jahre ihres Lebens zwar in irrem Tempo, aber innerlich fühlen sie sich leer.
Wenn ich heute spüre, dass mein Lebenstempo und meine “Seelenkurve” auseinanderdriften, stelle ich mir die einfache Frage: Wächst meine Seele in den verschiedenen Lebensbereichen oder schrumpft sie?
Zeigt meine Seelenkurve im Hinblick auf meine Beziehung zu Gott nach oben oder nach unten? Spüre ich die Gegenwart Gottes deutlicher, wächst meine Gewißheit, dass er in und durch mein Leben etwas bewirkt, tritt die Frucht des Geistes in mir stärker zum Vorschein und bin ich entschlossener denn je, bei der Ausbreitung seines Reiches mitzuhelfen? Wie steht es zwischen Gott und mir? (…) Wenn Ihre Seelenkurve in Mitleidenschaft gezogen ist, dann ist es vielleicht an der Zeit, so demütig zu sein und das Tempo zu drosseln. (…) “Gewinne nicht die ganze Welt”, sagte Jesus einmal, “und verliere darüber deine Seele”.
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Dezember 2nd, 2009
Vielen macht Sie Angst, andere weigern sich gegen die Impfung. Ich habe mich für die Impfung entschieden und hatte jetzt 4 Wochen Probleme. Am gleichen Tag der Impfung wurde mein Arm ganz dick, so dass ich diesen nicht mehr bewegen konnte. Abends bekam ich dann Schüttelfrost und leichtes Fieber. Das leichte Fieber hatte sich dann aber fast 2 Wochen lang gehalten, mal war es da, dann wieder weg! Bis letzte Woche hatte ich leider auch ständigen Durchfall. Habe mich jetzt aber ein wenig erholt, es geht aber weiter…. Gerne dürft an mich denken und für mich beten.
Hatte ausserdem letzte Woche Urlaub und die Zeit genutzt um morgens länger zu schlafen und die ganze freie Zeit entspannter anzugehen. Trotzdem war nicht so viel Zeit für Freizeitaktivitäten, da ich viele Sachen aufgearbeitet hatte, die liegen geblieben waren, so dass ich die ganze Woche gut zu tun hatte. Wenn alles klappt, werde ich ab Mitte Dezember meinen Jahresurlaub haben und 4 Wochen am Stück zu Hause sein. Ich freue mich jetz schon. Das heißt konkret: Nur noch 7 Tage arbeiten:-)
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November 2nd, 2009
Im ERF Newsletter wurde die Gemeine “Kirche für Oberberg” vorgestellt, wo Artur Siegert Pastor ist. Hier der Artikel zum nachlesen: 3178-542-3094-Newsletter.html
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Oktober 31st, 2009
In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich gehofft, dass jetzt endlich alles vorbei wäre, leider war es nicht der Fall. Schon einige Tage später lag ich wieder im Bett und war total erkältet, mit Fieber erledigt usw. Aber auch diese Phase ist vorbei und ich bin jetzt seit gut 3 Wochen einigermaßen fit. Leider ist mir täglich übel (Nebenwirkungen der Tabletten gegen Thrombose), aber ich kann damit leben, weil Gott die Kraft gibt!
In den Herbstferien hatten wir dann das Intensivseminar für Jugendarbeit in Lage. Es war eine sehr volle, aber auch gesegnete Zeit. Ich selber habe bei der Orga geholfen und einige Unterrichtsstunden gemacht, was sehr Spass gemacht. Ich hoffe und bete dafür dass die insgeamt 50 Teilnehmer des Grund & Aufbaukurs viel für ihren Alltag mit Jesus und ihren Dienst in der Gemeinde umsetzen können.
Am letzten Abend des Intensivseminars sind wir dann mit meiner Frau zu Daniel Wolfs Abschlussfeier (FTH Giessen) und am nächsten Tag weiter in unseren ersten Urlaub in 2009 zum Starnbergersee bei München. Dort hatten wir 5 tolle und erholsame Tage. Wir haben viel geschlafen und ausgeruht. Die Natur durften wir dann mit unseren Fahrräder erkunden. Die Fahrräder hatten wir im Sharan meiner Eltern mitgenommen. Hier zwei Bilder von unserem Aufenthaltsort.


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September 17th, 2009
Bei meinem letzten Blogeintrag hatte ich geschrieben, dass ich Schritt für Schritt in den Alltag zurück komme. Leider bin ich das bis heute immer noch nicht richtig. Warum? Die letzten 4 Wochen waren bei mir mit Krankheit gefüllt und ich weiss noch nicht ob alles vorbei ist! Ständig kam etwas neues hoch, letzte Woche hatte mich dann noch eine starke Erkältung gepackt, wo ich ausser zur Arbeit gehen im Bett lag und versucht habe mich auszukurieren. Auch am Wochenende lag ich komplett im Bett, damit es besser wird. Seit heute fühle ich mich wieder recht fit auch wenn noch ein paar Kleinigkeiten von der Erkältung da sind. Für mich und Geli waren die letzten Wochen schon sehr herausfordernd, weil es an die Substanz ging. Trotz allem wissen wir, dass Gott all das zu lässt und wir wollen ihm da vertrauen. Er kennt den Weg. Gerne dürft ihr für mich/uns beten. Hoffe, dass ich jetzt wirklich wieder in den Alltag einsteigen kann!
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August 21st, 2009
Wollte mich bei allen bedanken, die für mich in den letzten 2 Wochen gebetet haben, mich besucht haben oder angerufen haben. Ich wurde gestern Nachmittag aus dem Krankenhaus entlassen. 2 Tage nach dem Rückflug aus China habe ich dicke Beine bekommen. Nachdem diese sich entzündet hatten und die Schwellung nicht mehr zurückging, bin ich zur Sicherheit ins Krankenhaus gefahren, wo man mich dann gleich für 13 Tage einkassiert hat. War für ein Schlag für mich. Schon wieder! Man hatte eine Trombose festgestellt die jetzt behandelt wurde und wird. Schritt für Schritt kommen ich jetzt wieder in den Alltag zurück.
Auch diesmal habe ich wieder ein Foto aus dem Krankenhaus mitgebracht. Ich lag nämlich im Dünenzimmer:-)

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August 5th, 2009
Gestern seit 23 Uhr bin ich wieder zu Hause. Der Flug war recht anstrengend, auch wenn ich wieder eine tollen Sitzplatz bekommen habe. Gesundheitlich geht es mir auch relativ gut. Danke, die an mich gedacht haben und für mich gebetet haben.
In den nächsten Tagen konzentrieren wir uns als ganze Gemeinde auf die Playstage, die vom 7-9. August auf dem Sportplatz an der Ahornstraße stattfindet.
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August 2nd, 2009
Heute habe ich einen “freien” Tag und bisher habe ich diesen Tag auch gut zum Ausruhen genutzt. Ich bin im Garden Hotel in Guangzhou (www.the gardenhotel.com), wo man es wirklich geniessen kann. Das Wetter draussen ist viel zu heiß (gegen 40°C). Ich war heute morgen im Pool und das Wasser ist so aufgeheizt, da spürt man kaum einen Unterschied, wenn man raus kommt! In Deutschland würde ich im Freibad 2 min im Wasser bleiben (weil es so kalt ist) und eine Stunde draussen aufwärmen, hier kann ich 20 min drinnen bleiben und 10 min draussen, anschließend ist man schon wieder voll aufgeheizt.
Gleich treffe ich noch für morgen Vorbereitungen, esse eine Kleinigkeit, lese noch etwas und morgen geht es dann noch mal los Termine hier in China wahrzunehmen. Am Montagabend geht es dann nach Hong Kong, weil es dann am nächsten Tag nach Hause geht, yeah.

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